Agentur vs. Freelancer

Der optimale Dienstleister für ein erfolgreiches Webprojekt.

Möchte man in der Onlinewelt Fuß fassen, benötigt man einen Internetdienstleister. Somit ist die Wahl des richtigen Dienstleisters eine wichtige Entscheidung. Was erwarte ich von meinem Dienstleister und was muss er können? Das sind die zwei wichtigsten Fragen, um eine optimale Wahl zu treffen. Je nach Projektart- und Größe macht es Sinn einen Freelancer oder eine Internetagentur zu beauftragen.

Bei Freelancern und Agenturen gibt es deutliche Unterschiede, wie die Wünsche des Kunden umgesetzt werden. Dadurch resultieren auf beiden Seiten Vor- und Nachteile für den Kunden.

Vorteile einer Agentur:

  • Schnelle Erreichbarkeit und Reaktionszeit.
    Da eine Agentur aus einem Team besteht, können Arbeiten und Aufträge des Kunden sehr schnell umgesetzt werden. Zusätzlich hat eine Agentur eine große Auftragskapazität. Sollte ein Teammitglied krank, im Urlaub oder anderweitig verhindert sein, stellt das kein Problem dar. Ein anderer Mitarbeiter kann die auszuführenden Aufgaben übernehmen und die Arbeit bleibt nicht liegen. Genauso verhält sich das auch bei der Erreichbarkeit. In den offiziellen Geschäftszeiten der Internetagentur ist immer ein Ansprechpartner, ohne Ausnahme, für den Kunden da.
  • Ganzheitliche Kompetenzen und ein breites Leistungsspektrum.
    Eine Agentur besitzt ein breites Leistungsspektrum. Möglich machen dies spezialisierte Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise in der Webentwicklung, dem Webdesign oder dem Online Marketing. Fast immer gibt es mehrere Wege, Probleme zu lösen oder Kundenaufträge umzusetzen. Durch spezialisiertes Know-how und der umfangreichen Erfahrung im Team werden die optimalsten und kosteneffizientesten Möglichkeiten gefunden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kunde alles aus einer Hand bekommt und nicht mehrere Dienstleister für unterschiedliche Anliegen koordinieren muss.
  • Umfassende Beratung und Qualität.
    Durch die Anzahl von Mitarbeitern und deren Spezialisierungen wird man als Kunde intensiv und umfassend beraten. Auch die Qualität der Arbeit einer Agentur ist auf hohem Niveau, denn professionelle Agenturen outsourcen nicht. „Outsourcing“ bedeutet, dass Aufträge des Kunden im Ausland zu Billiglöhnen umgesetzt werden. Meist geschieht dies ohne das Wissen des Kunden, die Qualität des Webprojektes leidet darunter enorm.

Vorteile eines Freelancers:

  • Der Preis.
    Ein Freelancer ist grundsätzlich immer günstiger als eine Agentur, da die Fixkosten des Freelancers deutlich geringer sind. Egal ob die angebotene Dienstleistung auf Stunden oder pauschal abgerechnet wird. Nicht nur der Stundensatz ist oft deutlich geringer, auch die Pauschalangebote sind fast immer günstiger als bei einer Agentur.
  • Direkter Kontakt.
    Als Kunde hat man zu seinem Freelancer immer direkten Kontakt. Klärt man Dinge per Mail oder Telefon, weiß man immer wen man ansprechen muss. Die gesamte Kommunikation ist persönlicher, nicht selten ist man als Kunde mit seinem Freelancer per du.
  • Immer im Projekt involviert.
    Ein Freelancer ist immer direkt im Projekt involviert. Oft hat der Freelancer das gesamte Projekt sogar allein bewältigt und kennt sich in diesem somit sehr gut aus. Alle Gegebenheiten und Zusammenhänge sind ihm sofort bekannt. Hat der Kunde Fragen oder Änderungswünsche können diese oft direkt besprochen und umgesetzt werden.

Nachteile einer Agentur:

  • Höhere Kosten.
    Eine Agentur hat deutlich höhere Kosten als ein selbstständiger Dienstleister. Mitarbeiter, Büroflächen und Arbeitsplätze kosten Geld, besonders ins Gewicht fällt wichtige Software. Professionelle Analyse-Tools für das Online Marketing oder Design- und Entwicklungsprogramme kosten monatlich mehrere tausend Euro und sind eine wichtige Grundlage für die qualitativ hochwertige Arbeit in einer Agentur. Folglich ist und kann eine Agentur nie günstiger als ein Freelancer sein.
  • Mehrere Ansprechpartner und lange Kommunikationswege.
    Da Arbeiten in einer Agentur im Team bewältigt werden, hat der Kunde unterschiedliche Ansprechpartner. Ruft der Kunde an oder schreibt eine E-Mail, wird sein Anliegen nicht zwangsläufig von einem Mitarbeiter bearbeitet den er schon kennt. Insbesondere bei unterschiedlichen Anliegen (z.B. Programmierung, Konzeption, Marketing, etc.) werden dem Kunden mehrere Mitarbeiter, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, als Ansprechpartner zugewiesen. Dadurch sind auch die Kommunikationswege länger, weil arbeiten für den Kunden zwischen mehreren Mitarbeitern intern koordiniert werden müssen.
  • Nicht jeder Mitarbeiter ist im Projekt involviert.
    Nicht jeder Mitarbeiter ist an jedem Kundenprojekt beteiligt. Dadurch müssen Informationen des Kunden zum richtigen Mitarbeiter weitergeleitet werden. Sind kurze Rückfragen offen, können diese nicht so schnell und unmittelbar geklärt werden wie bei einem Freelancer, der sofort über den Stand seiner eigenen Arbeiten bescheid weiß.

Nachteile eines Freelancers:

  • Eingeschränktes Know-how.
    Für eine Person ist es nicht möglich sich umfassendes Wissen im Webdesign, in der Webentwicklung und im Online Marketing anzueignen. Jeder Bereich für sich ist extrem umfangreich und ständig im Wandel. Für kleine Webseiten reichen solide Grundkenntnisse aus und Online Marketing wird oft nicht benötigt. Bei größeren Webprojekten jedoch, welche im Internet wirklichen Umsatz generieren müssen, ist umfassendes Know-how in allen Bereichen für den Erfolg zwingend notwendig.
  • Geringe Kapazitäten und Wartezeiten.
    Als Freelancer hat man nur eine begrenzte Zahl an Arbeitsstunden, welche man für Kundenprojekte aufwenden kann. Dies schränkt die Auftragskapazität stark ein und es können für Kunden längere Wartezeiten entstehen, bis Aufträge oder eine Aufgaben umgesetzt worden sind.
  • Projektstopp bei Krankheit, Urlaub oder Fortbildung.
    Fällt ein Freelancer aus führt dies zwangsläufig zum Projektstopp, denn es ist kein anderer Mitarbeiter verfügbar, welcher die Arbeiten übernimmt und fortführt. Als Kunde hat man für diese Zeit auch keinen Ansprechpartner. Ein Projektstopp durch einen Krankheitsfall ist besonders ärgerlich, da der Zeitpunkt wann es mit dem Auftrag weitergeht oft unkalkulierbar bleibt. Urlaub oder Fortbildungen des Dienstleisters sind aufgrund eines festen Zeitraumes plan- und kalkulierbar, jedoch ist auch hier eine Unterbrechung des Projektes unausweichlich.

Fazit: Unterschiedliche Projekte benötigen unterschiedliche Dienstleister

Betrachtet man die Vor- und Nachteile, die Agenturen und Freelancer mit sich bringen, erkennt man das Freelancer sehr gut für einfache und kleine Websites geeignet sind. Das können Blogseiten oder nicht kommerzielle Webseiten sein, bei denen der Inhalt überschaubar ist. Bei Projekten dieser Art ist es nicht schlimm, wenn der Dienstleister vorübergehend nicht erreichbar sein sollte oder der Einbau einer Zusatzfunktion für die Webseite etwas länger dauert. Bei solchen Projekten entstehen keine finanziellen Schäden für den Kunden, in Form von Umsatzausfall o.Ä. wie dies beispielsweise bei einem Online Shop der Fall wäre.

Agenturen hingegen eigenen sich aufgrund Ihrer Mitarbeiterstruktur und deren unterschiedlichen Kernfähigkeiten sehr gut für mittelgroße bis sehr große Webseiten, Portale und umfangreiche Online Shops. Solche kommerziellen Projekte müssen stetig überwacht, gewartet und optimiert werden. Hat der Kunde Probleme müssen diese schnell und effizient beseitigt werden, um Ausfälle und Umsatzeinbußen bestmöglich zu vermeiden oder zu minimieren. Dies alles erfordert sehr viel Erfahrung und Know-how, das ein eingespieltes Team möglich macht.

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